Das geanetz Baden-Württemberg ist eine Initiative des Landesverbands Baden-Württemberg der Deutschen Vereinigung für Wasserwirtschaft, Abwasser und Abfall (DWA)



und der Projektpartner

und

zur Unterstützung der Kommunen bei der Planung und Umsetzung der Zustandserfassung, Dichtheitsprüfung und gegebenenfalls der Sanierung der Grundstücksentwässerungsanlagen und der öffentlichen Kanäle.

Arbeitsgruppensitzungen

Zweimal pro Jahr lädt geanetz seine Teilnehmer zu den Arbeitsgruppensitzungen ein. Diese Treffen bieten den Teilnehmern die Gelegenheit zum Erfahrungsaustausch über die Themenkomplexe Grundstücksentwässerung und Instandhaltung der öffentlichen Kanäle. Wir erarbeiten gemeinsam die nächsten Ziele und stimmen die erforderlichen Schritte ab. In jeder Sitzung werden Fachreferate zu aktuellen Themen vorgestellt. Nach Möglichkeit organisieren wir einen Praxisteil, wie z.B. einen Baustellentermin oder praktische Vorführungen.

Je nach Erfordernis treffen sich zusätzlich verschiedene Fachgruppen, um einzelne Themen aufzubereiten. Die Ergebnisse dieser Treffen werden der gesamten Gruppe in den Arbeitsgruppensitzungen mitgeteilt.
 



Informationen aus den FG- und AG-Sitzungen:

Die Sitzungstermine für 2018 stehen fest: wir treffen uns am Donnerstag, 19.4.2018 und Donnerstag, 25.11.2018. Die Einladungen werden etwa 4 Wochen vorher verschickt.
Interessierte Kommunen sind herzlich willkommen - bitte einfach melden.

 

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Die   22. AG-Sitzung   am 16.11.2017 fand in Radolfzell am Bodensee statt. Bei der Diskussion ging es vor allem um das Pilotprojekt und um aktuelle Fragen der Teilnehmer. Herr Rygula aus einem schweizer Ingenieurbüro gewährte uns einen Blick über den Tellerrand und berichtete über den Umgang mir Grundstücksentwässerungsanlagen in der Schweiz.
Außerdem bekam die Gruppe ein Feedback aus der Testphase der Webanwendung, die in der vorigen Sitzung vorgestellt wurde. Durch den Einsatz unserer Tester konnten einige Funktionen und Plausibilitätsabfragen eingebaut oder verbessert werden.

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in der 21. AG-Sitzung mit Erfahrungsaustausch am 26.4.2017 im Stuttgarter Rathaus ging es um das geplante Pilotprojekt des Umweltministeriums. Unter anderem wird überlegt, ob -und wenn ja, welche- Mindestanforderung an ausführende Firmen gestellt werden sollen. Neben den Informationen zum aktuellen Stand und der Ausrichtung des Projekts standen deshalb die Erfahrungen zum Thema Qualifikationsnachweis im Fokus. Herr Bellinghausen (Güteschutz Grundstücksentwässerung e.V.) berichtete über die Erfahrungen aus anderen Bundesländern. Die geanetz-Teilnehmer finden die Vortragsfolien dazu im Login-Bereich.

Ein weiterer Schwerpunkt der Sitzung war die Webanwendung zur Dateneingabe für die nächste Umfrage des Landes zum Zustand der Kanalisation. Die Einhaltung der EKVO (Inspektion und Sanierung der öffentlichen Kanäle) soll in Zukunft engmaschiger kontrolliert werden. Dafür sind die Excel-Tabellen aus der ersten Befragung nicht geeignet. Herr Tecer (LUBW, Karlsruhe) zeigte den Teilnehmern die aktuellen Datenmasken und  beantwortete die aufkommenden Fragen.
Nach dem Einprogrammieren weiterer Plausibilitätsprüfungen und Infomasken, etc. werden alle geanetz-Teilnehmer einen Link bekommen, mit dem sie die Eingabemasken testen können. Die Rückmeldungen der Teilnehmer werden für Verbesserungen berücksichtigt.

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Am 5.10.2016 fand die 20. AG-Sitzung im Hospitalhof Stuttgart statt. Herr Müller und Herr Beckmann aus Solingen berichteten über Ihre Erfahrungen aus 20 Jahren Kanalsanierung in Solingen. Dabei wurde nicht nur die Sanierung der öffentlichen Kanäle thematisiert sondern auch die Inspektion und Sanierung der privaten Leitungen. Durch die Rechtslage in NRW waren eine Zeit lang alle Grundstückseigentümer verpflichtet, die Abwasserleitungen untersuchen zu lassen und die Dichtheit nachzuweisen. Mittlerweile ist der §61a außer Kraft, nur auf Grundstücken in Wasserschutzgebieten müssen nun die Leitungen abgedichtet werden. In einigen Städten werden aber die vorher festgelegten Konzepte weiter verfolgt. Sie Stadt Solingen unterstützt die Eigentümer, indem sie die Untersuchungen koordiniert und Sanierungsvorschläge unterbreitet. Die Kosten der Untersuchung und die Beratung werden über die Abwassergebühren finanziert, so dass die Bürger keine zusätzlichen Kosten tragen müssen.

Im Praxisteil stand dasThema Rückstauschutz im Mittelpunkt. Herr Falco von der Firma Kessel erläutert unter anderem die Regelwerke, die Ursachen für Rückstau und die typischen Probleme. Anhand von mitgebrachten Exponaten zeigt er Lösungenbeispiele auf. 
Zu beiden Schwerpunktthemen wurde wieder ausführlich diskutiert.

 

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Zur 19. AG-Sitzung trafen sich die Teilnehmer am 27.4.2016 im Rathaus von Überlingen, und zwar im historischen Ratssaal, zu dem wir fachkundige interessante Informationen bekamen. Neben den Informationen zu den aktuellen Entwicklungen und einem offenen Erfahrungsaustausch war unser Schwerpunktthema dieses Mal die Software zur Unterstützung bei der Umsetzung von Untersuchung und Sanierung der Grundstücksentwässerungsanlagen und Kanäle.

Am Nachmittag stand eine Exkursion zur Bodenseewasserversorgung in Sipplingen auf dem Programm.

     

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Die 18. AG-Sitzung fand am 25.November 2015 in Sindelfingen statt. Wir haben gemeinsame Vorüberlegungen angestellt, wie eine Kommune sich mit dem Thema der Inspektion der Grundstücksanschlüsse (bis an die Grundstücksgrenze) oder der gesamten Grundstücksentwässerungsanlage auseinandersetzt. Unter anderem ging es um die Finanzierung der zusätzlichen Aufgaben.

Frau Lindner (Stadtentwässerung Frankfurt / M.) berichtete über das Vorgehen und die bisherigen Erfahrungen in Frankfurt. Im Anschluß an die ausführliche Diskussion wurde den Teilnehmern im Praxisteil demonstriert, wie die Untersuchung einer Leitung mit einer abbiegefähigen Kamera und 3D-Lageerfassung funktioniert.

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In der 17. AG-Sitzung am 14.April 2015 in Stuttgart hatten wir Herrn Tecer von der LUBW, Karlsruhe, zu Gast. Er informierte über die Auswertung zur Umfrage zum Zustand der Kanalisation in Baden-Württemberg. Desweiteren gab es Neuigkeiten zur VwV Kanalsanierung, die seit Ende Februar 2015 in Kraft ist. Die Unterschiede zum Entwurf, zu dem die geanetz-Teilnehmer im vergangenen Jahr eine gemeinsame Stellungnahme verfaßt und im Ministerium eingereicht hatten, wurden kurz beleuchtet. 

Nach angeregter Diskussion berichtete Frau Große vom AZV Starnberger See über ihr Vorgehen zur Fremdwasserreduzierung am Schmutzwassersammler und dem geänderten Kommunikationskonzept. Passend dazu zeigte uns Herr Jilg, Fa. Unitechnics, im Praxisteil ein System zur Messung von Fremdwasser, das durch die Lüftungsöffnungen in den Schacht eindringt, und ein Fremdwasserverschlußsystem.

Eine kurze Zusammenfassung des Tages können Sie hier herunterladen.

Die geanetz-Teilnehmer finden weitere Details im login-Bereich.

 

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Am  03.04.2014 trafen sich Vertreter von 15 Kommunen zur 16. AG-Sitzung im Stuttgarter Rathaus.

Neben aktuellen Informationen zum Stand der Gesetzgebung standen die Konsequenzen und Herausforderungen für die Kommunen, die sich aus dem § 51 WG und der erwarteten EKVO ergeben, im Fokus.

Das neue WG legt u.a. fest, wer für die Überprüfung der GEA verantwortlich ist und dass die Mitarbeiter der ausführenden Betriebe für die Prüfung der Grundstücksentwässerungsanlagen ausgewählte Qualifikationen vorweisen müssen. Die geforderten Qualifikationen an sich werden in einer Verordnung verankert, die noch nicht vor­liegt. Um die Einhaltung der Fristen bei den betroffenen Grundstückseigentümern zu überwachen, ist die Einrichtung einer zentralen Stelle vorgesehen. Bei Kommunen, die die Organisation / die Untersuchung der Anlagen übernehmen, geht diese Aufgabe an die Gemeinde über. Derzeit wird seitens des UM nach der Besetzung der zentralen Stelle gesucht.

In der anschließenden Diskussion wiesen die geanetz-Teilnehmer aufgrund von Praxiserfahrungen verstärkt darauf hin, dass die aktive Begleitung der Maßnahme durch einen Vertreter der Kommune für die Qualität der Ausführung eindeutig positiv beeinflusst. Außerdem ist für den Laien bei der Beauftragung trotz Qualitätssiegel schwer zu erkennen, welcher Betrieb in der Realität wirklich gute Qualität liefert.

In seinem Vortag „ Fremdwasserreduzierung im Netz / Handlungsfelder und Grenzen der Kommunen“ betonte Herr Dipl.-Ing. Reinhard Beck / Wuppertal, dass nur ein ganzheitlicher Ansatz wirkt, um Fremdwasser effektiv zu reduzieren. Gleichzeitig muss klar sein, dass Fremdwassersanierung auch Teil der Wiederherstellung der natürlichen Wasserkreisläufe bedeutet.

Die Referate liegen für die geanetz-Teilnehmer im Login-Bereich zum Download bereit.

                      

Im Praxisteil der Sitzung wurde eine exklusive Baustellenbesichtigung für die geanetz-Teilnehmer durchgeführt. Herr Bernd Schröder, Projektleiter vom Tiefbauamt Stuttgart, erläuterte das Projekt: Stadtbahnbau im Zuge von Stuttgart 21. Hierbei wird eine neue Stadtbahnlinie durch das neu errichtete Europaviertel geführt und gleichzeitig ein bestehender Stadtbahntunnel umgebettet.

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Im Rahmen der  15. AG-Sitzung des Netzwerks am 14.11.2013 konnten wir Herrn Wolfgang Lepschy (Münster) gewinnen, der einen Workshop zum Thema Öffentlichkeitsarbeit leitete.

Thema: Bürgerberatungsgespräche zumThema Grundstücksentwässerung - / Überzeugungsarbeit richtig leisten.

• Wie sag' ich's meinen GrundstückseigentümerInnen? Kommunikationswerkzeuge für das Gespräch mit GrundstückseigentümerInnen
• Ebenen der Gesprächssteuerung
• Wie Sie sich im Gespräch verständlich ausdrücken können ...
• Wie Sie Ihre GesprächspartnerInnen überzeugen können ...
• Wie Sie mit Emotionen im Gespräch umgehen können ...

Aufgabe der Sachbearbeiter im Bereich der Grundstücksentwässerung ist es u.a., den Bürger mit der anstehenden Aufgabe vertraut zu machen und die Kooperation zwischen den Abwasserentsorgungspflichtigen und Bürgern zu befördern. Im geanetz – Workshop wurden Handlungshilfen und Anleitungen zum Gespräch mit dem Bürger, auch in schwierigen Situationen vermittelt.

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Unsere 14. AG-Sitzung mit Erfahrungsaustausch fand am 25.04.2013 statt. Diesmal waren wir zu Gast im Flughafen Stuttgart. Nach einem interessanten Einblick über das Kanalsystem des Flughafens (vorgetragen von Herrn Ritter) wurden wir von Herrn Eggersmann (Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg) aktuell zur Wassergesetznovelle informiert. In der darauf folgenden Diskussion konnten viele Fragen geklärt und Anregungen mitgenommen werden.   

Für den Praxisbeitrag fuhren alle Teilnehmer zum Klärwerk Plieningen, wo zwei verschiedene Kamerasysteme im Einsatz vorgeführt wurden. Die Befahrung fand auf der Teststrecke statt, die der DWA-Landesverband eigens für die Durchführung von Sachkundeseminaren (Praxisteil Dichtheitsprüfung und Inspektion verzweigter Systeme) konzipiert hat.

Die Vertreter der Firmen JT-Elektronik und Kummert führten ihre abbiegefähigen Kameras vor und stellten sich den Fragen der interessierten Teilnehmer.

Herzlichen Dank an alle, die zum Gelingen dieser Veranstaltung beigetragen haben!

  

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Am 6. März 2013 wurde kurzfristig eine Sondersitzung einberaumt, um die Stellungnahme des geanetz zur Wassergesetznovelle zu diskutieren. Die Stellungnahme haben wir zum 15.März 2013 beim Ministerium eingereicht. 

Wir danken allen Beteiligten für ihre Mitwirkung.

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Unsere 13. AG-Sitzung mit Erfahrungsaustausch fand am 22.11.2012 im Karlsruher Rathaus statt. Auf der Tagesordnung standen dieses Mal Themen mit starkem Praxisbezug:

  • Vergleich von verschiedenen abbiegefähigen Kamerasystemen
  • alle Teilnehmer haben gemeinsam an den Schwerpunkten für eine einheitliche und rechtssichere Vorgehensweise weitergearbeitet. 
  • Praxisteil: Informationen zur Robotersanierung und Vorführung von Methoden zur Druckprüfung
  • Im Anschluß an die Sitzung: Informationen zur Stadtbahn-Großbaustelle in der Nähe des Rathauses. Überblick über einen Teil der Baustelle von einer Aussichtsplattform aus.
     


    

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Die Sprecher der Fachgruppen diskutieren am 13.07.2012 in Offenburg in der 6. FG-Sitzung über die Novelle des Wassergesetzes und die Position des Netzwerks. Beiträge von allen Netzwerkteilnehmern sind willkommen.

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Die 12. AG-Sitzung mit Erfahrungsaustausch fand am 26.04.2012 im Stuttgarter Rathaus statt. Die Referenten informierten zu den Themen

  • Versicherung von Ableitungsrohren
  • Stoffeinträge aus defekten Abwasserkanälen in Boden und Grundwasser
  • Aktuelles aus dem geanetz

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Am 10.11.2011 fand unsere 11. AG-Sitzung in Karlsruhe statt. Diesmal gab es Referate zum Schwerpunkt-Thema "Fremdwasserkonzepte":

  • Fremdwasserkonzepte - Standpunkte und Fördermöglichkeiten des Landes
  • Fremdwasser - Herkunft und Erfassung
  • Interpretation von Fremdwassermessergebnissen
  • Aktuelles aus dem geanetz
  • Fremdwasserbeseitigung: Ableitung von Außengebiets- und Dachwasser

Die beiden letzten Sitzungen wurden rund um ein Schwerpunktthema organisiert: "Öffentlichkeitsarbeit" bzw.  "Fremdwasserkonzepte".

Diesmal wurden die Teilnehmer gebeten, die Themenwünsche für die kommenden Sitzungen zu formulieren.
Die Themenvorschläge reichen von rechtlichen Fragen über Informationsbedarf zu Versicherungen bis zu technischen / betrieblichen Fragestellungen. Wir werden aus einigen der Themen ein interessantes Programm für Sie zusammenstellen.